
Titel: “In Cold Blood”
Autor_in: Truman Capote
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Verlag: Penguin
Sprache: Englisch
ISBN-13: 9780141182575
Genre: Non-Fiction
Ausgelesen: 26.04.2021
Bewertung: ★★★☆☆
Trivia: Infos rund um Buch und Autor_in
Deutsche Inhaltsangabe zu „In Cold Blood“
Am 15. November 1959 werden Herbert Clutter, seine Frau Bonnie und ihre beiden jüngsten Kinder Nancy und Kenyon in ihrem Farmhaus in Holcomb, Kansas, ermordet aufgefunden. Die Familie gilt in der Gemeinde als angesehen und beliebt, Herbert Clutter als erfolgreicher, respektierter Landwirt. Es gibt kein offensichtliches Motiv, keine Zeug_innen und zunächst auch keine Verdächtigen.
Die langwierigen Ermittlungen, die Truman Capote von Beginn an als Beobachter begleitete, führen schließlich zu den Ex-Häftlingen Richard Hickock und Perry Smith. Warum töteten die beiden Männer eine Familie, die sie nicht kannten – und welche Folgen hatte das grausame Verbrechen für Betroffene und Beteiligte?
Am 15. November 1959 werden Herbert Clutter, seine Frau Bonnie und ihre beiden jüngsten Kinder Nancy und Kenyon in ihrem Farmhaus in Holcomb, Kansas, ermordet aufgefunden. Die Familie gilt in der Gemeinde als angesehen und beliebt, Herbert Clutter als erfolgreicher, respektierter Landwirt. Es gibt kein offensichtliches Motiv, keine Zeug_innen und zunächst auch keine Verdächtigen.
Die langwierigen Ermittlungen, die Truman Capote von Beginn an als Beobachter begleitete, führen schließlich zu den Ex-Häftlingen Richard Hickock und Perry Smith. Warum töteten die beiden Männer eine Familie, die sie nicht kannten – und welche Folgen hatte das grausame Verbrechen für Betroffene und Beteiligte?
Buchnotizen: Stärken, Schwächen und Reflexionen
Leseempfehlung?
Liebt ihr True Crime, ist „In Cold Blood“ von Truman Capote auch für euch beinahe eine Pflichtlektüre. Ich kann euch versichern, dass das Buch euer Interesse an realen Kriminalfällen mühelos befriedigen wird. In dieser Hinsicht kann ich es guten Gewissens empfehlen.
Ich fand das journalistische Engagement, das in diesem Werk steckt, sehr beeindruckend, denn der Autor wusste zu Beginn seiner Recherchen vor Ort natürlich nicht, wie sich der Fall entwickeln würde. Er ging ein großes Risiko ein, als er entschied, die Ermittlungen zu begleiten. Auch dass er bereit war, Jahre zu investieren, verdient Respekt.
Ich muss euch jedoch davor warnen, moderne Maßstäbe an den „Nonfiction-Roman“ anzusetzen. Schlagt „In Cold Blood“ nicht mit der Erwartungshaltung auf, die literarische Version einer zeitgenössischen True Crime-Podcast-Folge zu bekommen. Könnt ihr euch damit abfinden, dass Capotes Quellen und seine persönliche Voreingenommenheit nicht deklariert werden, spricht nichts dagegen, dem Buch eine Chance zu geben.
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