
Titel: „Als ich unsichtbar war“
OT: „Ghost Boy“
Autor_in: Martin Pistorius
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 331 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783404603565
Genre: Non-Fiction > Biografie
Ausgelesen: 01.04.2024
Bewertung: ★★★★☆
Trivia: Infos rund um Buch und Autor_in
Deutsche Inhaltsangabe zu „Als ich unsichtbar war“
Als Martin Pistorius 12 Jahre alt ist, erkrankt er schwer. Nach und nach verliert er die Kontrolle über seinen Körper und fällt in einen vegetativen Zustand, in dem er weder seine Umwelt noch sich selbst wahrnimmt. Vier Jahre lang bleibt jede Hoffnung aus – dann, mit 16 Jahren, beginnt sein Bewusstsein langsam zurückzukehren. Er erwacht. Es gleicht einem Wunder.
Leider bleibt sein wacher Geist in einem paralysierten Körper gefangen. Der mittlerweile 19-Jährige kann sich niemandem mitteilen. Doch Pistorius gibt nicht auf: Er findet Wege zu kommunizieren und sich in die Welt zurückzukämpfen. Seine außergewöhnliche Lebensgeschichte zeigt, wie ein Mensch innere Stärke, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zurückgewinnen kann – und wie leicht der äußere Schein trügt.
Als Martin Pistorius 12 Jahre alt ist, erkrankt er schwer. Nach und nach verliert er die Kontrolle über seinen Körper und fällt in einen vegetativen Zustand, in dem er weder seine Umwelt noch sich selbst wahrnimmt. Vier Jahre lang bleibt jede Hoffnung aus – dann, mit 16 Jahren, beginnt sein Bewusstsein langsam zurückzukehren. Er erwacht. Es gleicht einem Wunder.
Leider bleibt sein wacher Geist in einem paralysierten Körper gefangen. Der mittlerweile 19-Jährige kann sich niemandem mitteilen. Doch Pistorius gibt nicht auf: Er findet Wege zu kommunizieren und sich in die Welt zurückzukämpfen. Seine außergewöhnliche Lebensgeschichte zeigt, wie ein Mensch innere Stärke, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zurückgewinnen kann – und wie leicht der äußere Schein trügt.
Buchnotizen: Stärken, Schwächen und Reflexionen
Leseempfehlung?
Ja. Ich weiß, dass solche „Erfahrungen“-Bücher einen schlechten Ruf haben und sicher nicht für alle Leser_innen das Richtige sind, aber ich fand „Als ich unsichtbar war“ sehr berührend und augenöffnend. Martin Pistorius‘ unglaubliche Resilienz, sein Lebenswille und das Durchhaltevermögen, mit dem er seinem eigenen Körper Erfolge abringen konnte, sind wahnsinnig inspirierend.
Für mich war es jedoch an erster Stelle der umfassende Perspektivwechsel, der meine Lektüre der Autobiografie so wertvoll gestaltete. Unmittelbar durch die Augen eines Menschen mit Behinderung zu sehen, in seinen metaphorischen Schuhen zu gehen, war absolut enthüllend und horizonterweiternd. Ich bin Pistorius sehr dankbar, dass er seine Erlebnisse mit mir teilte und mir so erlaubte, Erfahrungen nachzuempfinden, die ich selbst voraussichtlich nie machen werde.
Er hat mich daran erinnert, dass sich eine Gesellschaft immer daran messen lassen muss, wie sie ihre schwächsten Mitglieder behandelt. Er hat mir gezeigt, wie weit der Weg noch ist, bis wir von einer inklusiven Gesellschaft sprechen können. Solltet ihr diesen Perspektivwechsel ebenfalls brauchen, kann ich euch „Als ich unsichtbar war“ sehr ans Herz legen.
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