
Titel: „Last Time I Lied“
Autor_in: Riley Sager
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 350 Seiten
Verlag: Ebury
Sprache: Englisch
ISBN-13: 9781785038402
Genre: Krimi & Thriller
Ausgelesen: 13.06.2021
Bewertung: ★★★★☆
Trivia: Infos rund um Buch und Autor_in
Deutsche Inhaltsangabe zu „Last Time I Lied“
Vor 15 Jahren verschwanden Emmas Freundinnen Vivian, Natalie und Allison spurlos aus ihrer Hütte in dem abgelegenen Sommercamp Nightingale. Seitdem lassen das Rätsel jener Nacht und die Schuldgefühle Emma nicht mehr los. In ihren Gemälden lässt sie die Mädchen ein ums andere Mal verschwinden – wie damals.
Heute ist Emma 28 Jahre alt und steht am Beginn einer herausragenden Karriere als Künstlerin. Als das Camp wiedereröffnet wird, erhält sie eine Einladung, dort als Kunstlehrerin zu unterrichten. Zögernd sagt Emma zu, an den Ort ihrer Albträume zurückzukehren. Kaum angekommen, wird sie erneut mit den Lügen ihrer Vergangenheit konfrontiert – und dann verschwinden wieder drei Mädchen. Um sie zu retten, muss Emma endlich herausfinden, was wirklich in jener Sommernacht geschah …
Vor 15 Jahren verschwanden Emmas Freundinnen Vivian, Natalie und Allison spurlos aus ihrer Hütte in dem abgelegenen Sommercamp Nightingale. Seitdem lassen das Rätsel jener Nacht und die Schuldgefühle Emma nicht mehr los. In ihren Gemälden lässt sie die Mädchen ein ums andere Mal verschwinden – wie damals.
Heute ist Emma 28 Jahre alt und steht am Beginn einer herausragenden Karriere als Künstlerin. Als das Camp wiedereröffnet wird, erhält sie eine Einladung, dort als Kunstlehrerin zu unterrichten. Zögernd sagt Emma zu, an den Ort ihrer Albträume zurückzukehren. Kaum angekommen, wird sie erneut mit den Lügen ihrer Vergangenheit konfrontiert – und dann verschwinden wieder drei Mädchen. Um sie zu retten, muss Emma endlich herausfinden, was wirklich in jener Sommernacht geschah …
Buchnotizen: Stärken, Schwächen und Reflexionen
Leseempfehlung?
Ohne Vorbehalte, ja. Solltet ihr euch sorgen, ob „Last Time I Lied“ aufgrund der groben Ähnlichkeiten mit der „Freitag der 13.“-Filmreihe vielleicht zu heftig für euch ausfallen könnte, kann ich euch beruhigen. Es handelt es sich eindeutig um einen Thriller, nicht um einen Slasher-Horrorroman. Riley Sager bildet so gut wie keine physische Gewalt ab, sondern spielt vielmehr mit der Psyche seiner Figuren und Leser_innen.
Der Motor der Geschichte ist die Suche nach Antworten auf ungeklärte Fragen, nicht die atemlose Flucht vor einem brutalen Mörder wie Jason Voorhees. Für mich war die Lektüre daher nicht gruselig, sondern einfach aufregend und spannend. Zugegeben, ich fand „Last Time I Lied” nicht ganz so gut wie „Final Girls“, weil es bei mir nicht dasselbe Gefühl einer Tour de Force auslöste. Aber ich habe das Buch dennoch als einen mitreißenden Thriller erlebt, der durch das Camp-Setting besonders gut in den Sommer passt. Als angenehmen Nervenkitzel für heiße Tage kann ich es euch guten Gewissens empfehlen.
Hey Elli!
Hmm. Ich habe schon wieder viel zu lange nicht mehr hier vorbei geschaut. Ist das jetzt einfach nur ein Zufall oder entwickelt sich dein Lesegeschmack auch zu etwas Düstererem hin? Wir haben uns sonst immer sehr viel über Fantasy ausgetauscht. Ich lese mittlerweile wirklich sehr gerne Horror- und Schauerromane.
Das hier liest sich ja auch eher spannend.
Es wäre so witzig, wenn wir uns beide weiter entwickeln im Lesegeschmack, aber beide in die gleiche bzw. eine ähnliche Richtung.
Schwestern im Geiste und so ;-)
Ganz liebe Grüße
Marina
Huhu Marina,
wie schön, mal wieder von dir zu lesen!
Jein, würde ich sagen. 😅 Ich habe eigentlich schon immer gern düstere Geschichten und Horror gelesen, habe aber in den letzten Jahren definitiv angefangen, mich mehr in diesem Genre umzusehen und herauszufinden, was es mir abseits von Psychothrillern zu bieten hat. Auf gewisse Weise hast du also Recht! Einmal Schwestern im Geiste, immer Schwestern im Geiste!
Kannst du denn was empfehlen? 😁
Liebe Grüße,
Elli
Oh ja, ich freue mich auch, dass wir nochmal voneinander hören. Das ist so doof wenn man soweit auseinander wohnt. Da kommt einem ständig das Leben dazwischen beim Kontakt halten
Ich habe den Festa Verlag für mich entdeckt. Ganz besonders kann ich dir die Romane von Darcy Coats ans Herz legen. Ich finde die einfach nur gut. Ich nenne das mal „Wohlfühl-Horror“ XD
Außerdem sind die Bücher von T. Kingfisher empfehlenswert. „The Hollow Places“ war großartig. Hat sowas von Lovecraft’schem Horror. Ich hab’s auf Deutsch gelesen, aber das Original müsste genauso heißen.
Liebe Grüße
Marina