
Titel: „Der Augensammler“
Reihe: Der Augensammler #1
Autor_in: Sebastian Fitzek
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 439 Seiten
Verlag: Knaur
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783426198513
Genre: Thriller > Psychothriller
Ausgelesen: 28.12.2022
Bewertung: ★★★☆☆
Trivia: Infos rund um Buch und Autor_in
Deutsche Inhaltsangabe zu „Der Augensammler“
Eine grausame Mordserie versetzt Berlin in Angst und Schrecken: Ein Unbekannter spielt ein perfides Spiel. Seine Opfer sind Familien. Er ermordet die Mutter, entführt das Kind – und zwingt den Vater zu einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb von 45 Stunden muss das Versteck gefunden werden, andernfalls endet die Suche tödlich. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn der Täter hinterlässt kaum Spuren. Nur sein verstörendes Markenzeichen findet sich an den Tatorten: Jedem getöteten Kind fehlt das linke Auge. Die Presse tauft ihn „Augensammler“.
Der einzige Hinweis auf die Identität des Mörders stammt aus ungewöhnlicher Quelle. Die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev behauptet, durch Berührung Einblicke in die Biografien ihrer Patienten zu erhalten – und ist überzeugt, den Augensammler behandelt zu haben. Besorgt, nicht ernst genommen zu werden, wendet sie sich statt an die Polizei an den Reporter Alexander Zorbach. Doch als immer mehr belastende Hinweise auf Zorbach und die Schatten seiner Vergangenheit deuten, gerät er selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Gemeinsam mit Alina versucht er, seine Unschuld zu beweisen und das nächste Verbrechen zu verhindern – während die Uhr unerbittlich gegen sie tickt.
Eine grausame Mordserie versetzt Berlin in Angst und Schrecken: Ein Unbekannter spielt ein perfides Spiel. Seine Opfer sind Familien. Er ermordet die Mutter, entführt das Kind – und zwingt den Vater zu einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb von 45 Stunden muss das Versteck gefunden werden, andernfalls endet die Suche tödlich. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn der Täter hinterlässt kaum Spuren. Nur sein verstörendes Markenzeichen findet sich an den Tatorten: Jedem getöteten Kind fehlt das linke Auge. Die Presse tauft ihn „Augensammler“.
Der einzige Hinweis auf die Identität des Mörders stammt aus ungewöhnlicher Quelle. Die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev behauptet, durch Berührung Einblicke in die Biografien ihrer Patienten zu erhalten – und ist überzeugt, den Augensammler behandelt zu haben. Besorgt, nicht ernst genommen zu werden, wendet sie sich statt an die Polizei an den Reporter Alexander Zorbach. Doch als immer mehr belastende Hinweise auf Zorbach und die Schatten seiner Vergangenheit deuten, gerät er selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Gemeinsam mit Alina versucht er, seine Unschuld zu beweisen und das nächste Verbrechen zu verhindern – während die Uhr unerbittlich gegen sie tickt.
Buchnotizen: Stärken, Schwächen und Reflexionen
Leseempfehlung?
Ein entschiedenes Jein. Für mich sind die Romane von Sebastian Fitzek ein bisschen wie Fast Food. Ich weiß genau, ich bekomme keine hochwertigen Zutaten, ich weiß, dass es nicht gesund ist, und ich weiß auch, dass ich mich weder dabei noch danach gut fühlen werde – aber hin und wieder ist die Verlockung des schnellen Kicks einfach überwältigend. Ich kann deshalb sehr gut verstehen, warum er dermaßen erfolgreich ist und so viele Leser_innen seine Bücher lieben.
Gehört ihr dazu, werdet ihr „Der Augensammler“ sicher mögen. Meiner Ansicht nach erwartet euch ein extrem aufregender Thriller, der mir zu atemlos ausfällt, aber durchaus ein paar interessante Ideen und Themen enthält. Ich kann mir auch vorstellen, dass es ein guter Kandidat ist, um Sebastian Fitzek kennenzulernen, wenn ihr Psychothriller mögt und es bisher irgendwie geschafft habt, einen Bogen um den bekanntesten deutschen Autor dieses Genres zu machen.
Reagiert ihr hingegen wie ich etwas empfindlich auf Stress und Druck beim Lesen; habt ihr gern die Möglichkeit, die Handlung eines Thrillers zu reflektieren; oder legt ihr Wert auf einen formvollendeten Schreibstil, ist „Der Augensammler“ vielleicht nicht das richtige Buch für euch.
Zudem solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass in diesem Thriller Gewalt gegen Kinder thematisiert wird. Ist das für euch ein Trigger, seht bitte davon ab, „Der Augensammler“ zu lesen. Achtet auf euch und mutet euch nur zu, was ihr problemlos aushalten könnt.
Hi Elli!
Ich hab von Fitzek ja mittlerweile auch schon einiges gelesen und ich mag diese dramatische Spannung :) Thriller lese ich ja nicht so oft, aber wenn ich mal Lust darauf habe, dann genau darauf: atemlose Spannung, die mich durch die Seiten peitscht *lach* Wobei ich bei den neueren Büchern von ihm gemerkt habe, dass mir vieles logisch nicht mehr zusammen passt und das hat mich immens gestört.
Vielleicht hat er das hier (also früher) besser geschafft, eben dadurch, dass er uns beim Lesen gar keine Zeit zum Nachdenken lässt? Mich stört das tatsächlich nicht – wenn ich gut unterhalten werde, mich die Spannung mitreißt, oder die Figuren oder was auch immer, dann muss ich mir auch nicht immer viele Gedanken machen, ob alles wirklich plausibel ist. Es kommt ganz darauf an.
Bei einem Thriller erwarte ich auch jetzt keine so großen Hintergrundgedanken oder dass ich hier einen Formel für den Lebenssinn entdecke ;) Die sind für mich wirklich einfach ein zwischendurch zum Abschalten und durch die Seiten jagen.
Inwieweit er gut recherchiert kann ich nicht beurteilen – ich kenne dieses Buch nicht und auch in den Büchern, die ich gelesen habe, war das nie so in meinem Blickwinkel. Nur wo mir eben was negatives aufgefallen ist, hab ich gemerkt, dass hier was nicht stimmen kann…
Ich mochte z. B. Noah von ihm total gerne, weil hier doch auch ein tiefgründiges Thema im Hintergrund gab, ich glaube, auch bei Das Joshua Profil, wenn ich mich richtig erinnere.
Momentan mache ich ja eine Fitzek Pause :)
Liebste Grüße, Aleshanee
Huhu Aleshanee,
wie ich in der Rezension schon geschrieben habe: Ich verstehe den Reiz dieser atemlosen Spannung wirklich. Bezüglich der Logik habe ich bei ihm eben oft dieses leichte Gefühl, dass da irgendwas nicht hinhaut, auch wenn ich es vielleicht nicht konkret benennen kann. 😅 Ich habe häufiger Momente, in denen ich stutze beim Lesen, aber jetzt nicht die Energie aufwende, herauszufinden, woran genau es liegt. Ich kann mir vorstellen, dass das bei seinen späteren Romanen noch präsenter ist, weil er meines Wissens dann immer schneller geschrieben und veröffentlicht hat. Ich achte drauf und berichte dann!
Viele Grüße,
Elli